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Die neue künstlerische Arbeit der shot AG thematisiert persönlichkeitsstrukturelle und gesellschaftlich relevante Erscheinungsformen von Ambivalenz, der Zwiespältigkeit, die allen Wesen innewohnt und unser Handeln maßgeblich beeinflusst.

Die Bedeutung der Ambivalenz als Motor für Veränderung und Fortschritt auf der einen Seite und ihr Umkippen in ein persönliches Krankheitsbild bis hin zum gewaltauslösenden Moment auf der anderen Seite geben Anlass zur Untersuchung zwiespältiger Persönlichkeitsbilder in der Auseinandersetzung mit sich selbst sowie im Gruppengefüge.

Der Schmetterling als der Natur entnommenes Symbol, der abstrakte Begriff Schönheit sowie die Beschäftigung mit zwiespältigen psychischen Abläufen bis hin zum Krankheitsbild des Borderline-Patienten sind die drei Faktoren auf die sich die künstlerische Aufarbeitung des Ambivalenzbegriffes stützen wird. Dabei soll die Faszination von dem Nichtgreifbarem, dass trotz allem existent und für jeden von uns deutlich spürbar ist, im Vordergrund stehen. Ambivalenz im eigenen Fühlen und Denken, Ambivalenz im Umgang mit anderen, im Gruppengefüge und Ambivalenz als Beobachtung bei fremden Wesen.

Choreografie: shot AG – Nora Schott, Ariane Thalheim
Tanz: Maasa Sakano, Anne Schauer, Ariane Thalheim, Dennis Dietrich
Komposition: Johannes Beere
Texte: Ariane Thalheim
Bühnenbild, Kostüm: Petra Schlüter-Wilke

Rezensionen:
Zwingende Dynamik (SZ, Gabriele Gorgas)
Getanzt, getanzt – gewonnen (DNN, Bistra Klunker)

ballettanz – europe´s leading dance magazin (Hartmut Regitz)

Produktion shot AG. In Koproduktion mit neubau / Staatsschauspiel Dresden
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Unterstützt durch die TENZA-Schmiede und Scheune Dresden.

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