Die shot AG

Nora Schott, Ariane Thalheim und Petra Steinert arbeiten seit mehreren Jahren kontinuierlich im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Dresden. Sie haben 2002 gemeinsam mit der TENZA®-Schmiede (Brit Krüger, Olaf Becker) die shot AG gegründet.
Diese Künstlergemeinschaft entwickelt regelmäßig neue Choreografien und stellt Tanzinszenierungen mit verschiedenen Konzepten vor.
Die abendfüllenden Produktionen beinhalten die Stücke “the game”, “6″, “kickballchange”, “plastic girl”, “soft gum – slow gun”, “Schieß nicht auf fremde Röckchen” und “Sieht ein Pfirsich eine Rakete stehen”.
Neben den abendfüllenden Produktionen sind auch zahlreiche Kurzchoreografien entstanden, die zu dem Abend “shot AG – short cuts” zusammengefasst wurden.
Die Company erhielt den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden 2006. Begründung der Jury: „Mit der Auszeichnung wird eine Company geehrt, deren vielgestaltiges, progressives Wirken für die zeitgenössische Tanzszene Dresdens von großer Bedeutung ist“.

„Die Dresdner Tanzgruppe shot AG zählt zweifellos zu den exotischen Exemplaren in der zeitgenössischen Tanzszene. Ihre starke Verbundenheit zur künstlerischen Form der Pop-Art, lässt sie immer wieder Themen der Alltagskultur aufgreifen. Sie erzeugen Spannungen zwischen starker Ironie und undramatischer Bewegungsdarstellung eingeschriebener Klischees. Seien es die trivialen Welten des Konsums oder das Männerbild der Frau. Sie schaffen es, gestalterisch anspruchsvolle Qualität über die Aufmerksamkeit auf das Detail herzustellen. Der Körper als Ausdrucksträger wird dabei in seinem Nuancenreichtum und einer stringenten Bewegungssprache genutzt. Konstruktive Dekonstruktion von klassischen Mustern oder in den Bewegungsabläufen lässt Bekanntes in eigenwilligen Bildern erscheinen, jedoch nicht ohne markante Spuren der beiden Choreografinnen Ariane Thalheim und Nora Schott zu hinterlassen. Zeitgenössisches choreografisches Arbeiten zielt auf eine Suche nach einem neuen Denken, einer Suche nach der Wahrnehmung des Körpers nicht nur für den Tänzer selbst, sondern auch für das Publikum.“ (Thomas Dumke, Trans-Media-Akademie Hellerau)

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